Schulhund
„Hallo ich heiße Eumel! Ich bin ein Junge und jetzt drei Jahre alt.“
Seit November 2025 gibt es an der Vogelruthschule einen Schulhund. Der Kleinpudel Eumel begleitet seine Hundeführerin und Lehrerin Xenia Riebschläger ein bis zwei Mal in der Woche in den Unterricht. Dabei ist er nicht nur süß und kann gestreichelt werden, sondern der Einsatz verfolgt auch pädagogische Ziele, die in unserem Schulhundkonzept festgelegt sind. Wichtige pädagogische Zielsetzungen des Schulhundeinsatzes sind die Verbesserung des sozialen Gefüges in der Klasse, der Lehrer:innen-Schüler:innen-Beziehung, des Lernklimas und der individuellen Kompetenzen der Schüler:innen. Um diese Ziele zu erreichen, wird Eumel sowohl in Einzelinteraktionen eingesetzt als auch aktiv in den Unterricht mit eingebunden. Er kann zum Beispiel Zahlen oder Wortarten würfeln, das Glücksrad drehen oder Zettel ziehen. Zudem beherrscht er die verschiedensten Kunststücke, die er immer mit Begeisterung ausführt. In Einzelsituationen tröstet er bei Verletzungen oder Streit und dient als eine Art sozialer Katalysator für die Beziehungsarbeit. Der Schulhundeinsatz bietet eine spannende Abwechslung im Schulalltag auf die sich alle Kinder und Lehrkräfte der Vogelruthschule jede Woche aufs Neue freuen.

Alle Kinder der Schule wurden sorgfältig auf den Schulhundeinsatz vorbereitet. Xenia Riebschläger hat in allen Klassen eine einheitliche Regeleinführung gemacht und in der Schule finden sich überall die passenden Regelplakate.

Im Sitzkreis fühlt sich Eumel pudelwohl. Er liegt dort ganz entspannt und genießt die viele Aufmerksamkeit. Einigen Kindern hilft er sogar dabei, es mit in den Kreis zu schaffen und sich dort zu konzentrieren.

In Arbeitsphasen wird dann ausgeruht und teilweise auch ganz fest geschlafen.
